Immunsystem aufbauen: Herbst ist genau der richtige Moment
Die ersten kühlen Morgende sind da, die Tage werden merklich kürzer, und in der Straßenbahn hört man wieder das erste Husten. Für viele Menschen beginnt jetzt die Zeit, in der ein Infekt den nächsten jagt. Dabei lässt sich genau dagegen erstaunlich viel tun – vorausgesetzt, man fängt rechtzeitig an. Immunsystem aufbauen: Herbst und Spätsommer bieten dafür nämlich das ideale Zeitfenster.
Der entscheidende Denkfehler passiert meist im November. Dann greifen viele erst zu Vitamin C, wenn der Hals bereits kratzt. Dein Immunsystem funktioniert allerdings nicht wie ein Lichtschalter. Vielmehr ist es ein hochkomplexes Netzwerk, das kontinuierlich versorgt werden will.
Rund 70 Prozent der Immunzellen sitzen übrigens im Darm. Weitere wichtige Bausteine sind die Schleimhäute, das Lymphsystem und eine ganze Reihe von Mikronährstoffen. All diese Bereiche brauchen Zeit, um sich aufzubauen – oft mehrere Wochen.
Hinzu kommt ein Faktor, der speziell im Herbst zuschlägt: das Licht. Mit jedem Tag sinkt der Sonnenstand, weshalb die körpereigene Vitamin-D-Bildung in unseren Breiten ab Oktober praktisch zum Erliegen kommt. Wer seine Speicher jetzt nicht füllt, startet folglich mit einem Nachteil in den Winter.
Gleichzeitig verändert sich unser Verhalten. Wir sind seltener draußen, bewegen uns weniger und halten uns häufiger in geschlossenen Räumen auf. Trockene Heizungsluft belastet dabei zusätzlich die Schleimhäute, die eigentlich als erste Barriere dienen sollen.
Die gute Nachricht dabei: Du hast es größtenteils selbst in der Hand. Im Folgenden schauen wir uns deshalb an, was dein Immunsystem in dieser Jahreszeit wirklich fordert. Anschließend geht es darum, wie du gezielt gegensteuerst – mit Routinen, Ernährung und einer durchdachten Versorgung.
Was deine Abwehrkräfte im Herbst besonders fordert
Bevor wir zu den Lösungen kommen, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf die Ursachen. Denn Erkältungen häufen sich in dieser Jahreszeit keineswegs zufällig. Stattdessen kommen mehrere Faktoren gleichzeitig zusammen.
Diese Belastungen treffen dein Immunsystem im Herbst besonders häufig:
- Weniger Sonnenlicht: Ab Oktober bildet dein Körper hierzulande kaum noch eigenes Vitamin D
- Trockene Heizungsluft: Sie lässt die Schleimhäute austrocknen und schwächt damit deine erste Barriere
- Temperaturwechsel: Der ständige Sprung zwischen draußen und drinnen fordert den Kreislauf
- Mehr Zeit in Innenräumen: Dort zirkulieren Viren nämlich deutlich leichter
- Weniger Bewegung: Bei Regen und Kälte bleibt der Spaziergang häufig aus
- Veränderte Ernährung: Frisches Obst und Gemüse weichen oft deftigeren Gerichten
- Hoher Stresspegel: Nach dem Sommer zieht das Arbeitstempo bei vielen spürbar an
- Unregelmäßiger Schlaf: Die Zeitumstellung bringt den Rhythmus zusätzlich durcheinander
- Zu wenig Flüssigkeit: Ohne Sommerhitze vergisst man das Trinken schlicht öfter
Bemerkenswert ist dabei vor allem eines: Kaum ein Punkt lässt sich nicht beeinflussen. Wie dein Körper auf diese Belastungen reagiert, verrät ein Blick hinter die Kulissen der Immunabwehr.
So arbeitet deine Abwehr tatsächlich
Dein Immunsystem ist kein einzelnes Organ. Vielmehr handelt es sich um ein Zusammenspiel aus Zellen, Organen und Botenstoffen, die ständig miteinander kommunizieren. Grob unterscheiden Fachleute dabei zwei Ebenen.
Die angeborene Abwehr reagiert sofort und unspezifisch. Dazu zählen Haut, Schleimhäute sowie bestimmte Fresszellen, die Eindringlinge direkt unschädlich machen. Diese erste Linie ist vor allem im Herbst entscheidend – genau sie leidet nämlich unter trockener Heizungsluft.
Anders funktioniert die erworbene Abwehr. Sie braucht zwar einige Tage länger, arbeitet dafür jedoch hochspezifisch und merkt sich Erreger für die Zukunft. Ohne ausreichende Nährstoffversorgung können beide Systeme allerdings nicht optimal arbeiten.
Eine zentrale Rolle spielt außerdem der Darm. Rund 70 Prozent aller Immunzellen befinden sich nämlich dort, eng verzahnt mit der Darmflora. Eine ausgewogene Ernährung wirkt deshalb direkt auf deine Abwehrkräfte.
Ebenso wichtig ist der Schlaf. Während der Nacht produziert dein Körper bestimmte Botenstoffe, die für die Immunantwort unverzichtbar sind. Chronischer Schlafmangel schwächt diese Prozesse messbar. Genau deshalb funktioniert Vorbeugung nur als Gesamtpaket – und nicht über ein einzelnes Wundermittel.
Immunsystem aufbauen: Herbst-Routinen mit echter Wirkung
Theorie ist das eine, der Alltag jedoch etwas anderes. Deshalb kommen hier Maßnahmen, die sich tatsächlich umsetzen lassen. Wichtig ist dabei weniger die Perfektion als vielmehr die Regelmäßigkeit.
Diese Impulse haben sich besonders bewährt:
- Täglich raus ans Tageslicht: Schon 20 Minuten wirken sich positiv auf Rhythmus und Stimmung aus
- Bunt essen: Fünf Portionen Gemüse und Obst liefern sekundäre Pflanzenstoffe in Vielfalt
- Ballaststoffe einplanen: Sie füttern nämlich deine Darmbakterien und stärken das Darmmilieu
- Sieben bis acht Stunden Schlaf: Nichts unterstützt deine Abwehr so zuverlässig
- Regelmäßig lüften: Dreimal täglich Stoßlüften verbessert das Raumklima spürbar
- Schleimhäute feucht halten: Ausreichend trinken hilft, ebenso eine Schale Wasser am Heizkörper
- Moderate Bewegung: Zwei bis drei Einheiten pro Woche reichen völlig aus
- Stress bewusst reduzieren: Dauerhafte Anspannung bremst die Immunantwort messbar
- Wechselduschen ausprobieren: Sie trainieren die Gefäße und fördern die Durchblutung
Beginne am besten mit zwei oder drei dieser Punkte. Sobald sie zur Gewohnheit geworden sind, kannst du nämlich schrittweise erweitern. Erfahrungsgemäß bringt dieser Weg deutlich mehr als ein perfekter Plan, den niemand durchhält.
Mikronährstoffe, die deine Abwehr gezielt unterstützen
Routinen bilden die Grundlage – trotzdem braucht dein Immunsystem auch die passenden Bausteine. Gerade in der dunklen Jahreszeit kann eine durchdachte Ergänzung deshalb sinnvoll sein.
Ganz oben auf der Liste steht Vitamin D3 4000 i.E.. Vitamin D trägt nämlich zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei** und unterstützt zusätzlich die Erhaltung normaler Knochen**. Da die körpereigene Bildung ab Oktober praktisch ruht, ist dieser Nährstoff im Herbst besonders relevant.
Ebenfalls bewährt hat sich Vitamin C 1000 Premium. Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei** und unterstützt den Schutz der Zellen vor oxidativem Stress**. Die gepufferte Form ist dabei besonders magenfreundlich.
Der Selen Komplex ergänzt das Bild um ein oft übersehenes Spurenelement. Selen trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei** und ebenso zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress**.
Einen anderen Zugang bietet schließlich der BIO Reishi Extrakt. Der Reishi gehört zu den traditionsreichsten Vitalpilzen überhaupt und wird hier in hochwertiger Bio-Qualität angeboten. Eine spannende Ergänzung für alle, die ihre Herbstroutine bewusst erweitern möchten. Wichtig zum Schluss: Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ausgewogene Ernährung, sondern können sie gezielt ergänzen.
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Warum manche Menschen mehr brauchen als andere
Vielleicht kennst du jemanden, der jeden Winter komplett infektfrei übersteht. Während andere Menschen sich gefühlt jeden Monat etwas einfangen. Solche Unterschiede haben viele Gründe – und einer davon liegt in den Genen.
Wie effizient dein Körper bestimmte Mikronährstoffe verwertet, ist nämlich individuell verschieden. Genau das lässt sich heute mit einer modernen DNA-Analyse konkret einordnen.
Der DNA-Test GenNutrition ist für dieses Thema besonders aufschlussreich. Er liefert dir Hinweise zu deinem individuellen Nährstoffbedarf sowie zur genetisch bedingten Verwertung von Vitaminen und Spurenelementen. Gerade beim Thema Vitamin D ist diese Information erstaunlich hilfreich.
Der DNA-Test GenSlim ergänzt das Bild um Stoffwechsel und Sättigungsverhalten. Beides beeinflusst wiederum, wie gut dein Körper mit Belastungen umgeht.
Durchführen lässt sich beides ganz einfach als Speicheltest von zu Hause aus. Die Auswertung erfolgt anschließend anonym nach ISO-Standard in einem spezialisierten Labor. Nach etwa vier bis sechs Wochen erhältst du dein Ergebnis verständlich aufbereitet. Deine Gene, dein Plan, dein Erfolg.
DNA-Analysen entdeckenVorbereitung schlägt Reaktion
Immunsystem aufbauen: Herbst bedeutet nicht, auf den ersten Infekt zu warten. Sehr wohl aber, jetzt die Grundlagen zu schaffen, von denen du den ganzen Winter profitierst. Wer Schlaf, Ernährung, Bewegung und Nährstoffversorgung ernst nimmt, kommt erfahrungsgemäß deutlich stabiler durch die kalte Jahreszeit.
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